Wie liest man die technischen Daten von Polsterstoffen richtig?

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Bei der Auswahl eines Bezugsstoffs für ein Sofa, einen Sessel oder Polsterstühle konzentriert man sich schnell auf die Farbe und die Oberflächenstruktur des Materials. Das technische Datenblatt enthält jedoch auch Informationen, mit denen sich die Eigenschaften verschiedener Stoffe vergleichen und besser auf den jeweiligen Verwendungszweck abstimmen lassen.

Was bedeutet ein Ergebnis von 50.000 Martindale-Touren? Ist ein Flächengewicht von 400 g/m² ein Zeichen für eine bessere Qualität als 300 g/m²? Wie sind Pillingwerte von 4–5 und die Lichtechtheit zu interpretieren? Und worin unterscheiden sich die von Toptextil verwendeten Kennzeichnungen WaterRepellent, EasyClean und PetProof?

Wir erklären die wichtigsten Parameter von Polsterstoffen, zeigen, wie Sie technische Angaben miteinander vergleichen können, und erläutern, worauf Sie vor der Bestellung eines Polstermöbels achten sollten.

Auf der Wohnraumaufnahme ist ein Chesterfield-Sofa mit hellem Bezug zu sehen. Wenn wir uns für ein helles Sofa entscheiden, sollten wir besonders sorgfältig auf die Eigenschaften des Bezugsstoffs achten.Auf der Wohnraumaufnahme ist ein Chesterfield-Sofa mit hellem Bezug zu sehen. Wenn wir uns für ein helles Sofa entscheiden, sollten wir besonders sorgfältig auf die Eigenschaften des Bezugsstoffs achten.

Wo findet man die technischen Daten eines Polsterstoffs?

Die wichtigste Informationsquelle ist das technische Datenblatt der jeweiligen Stoffkollektion. Es enthält in der Regel Angaben zur Materialzusammensetzung, zur Stoffbreite, zum Flächengewicht sowie zu den Prüfergebnissen hinsichtlich Abriebfestigkeit, Pilling und Lichtechtheit. Häufig finden sich dort auch Pflegehinweise und Informationen zu zusätzlichen Materialeigenschaften.

Es empfiehlt sich, die Herstellerdokumentation heranzuziehen, denn Handelsbezeichnungen wie Velours, Velvet oder Chenille beschreiben nicht alle Gebrauchseigenschaften eines Stoffes.

So können beispielsweise Stoffe mit einer ähnlichen Optik ein unterschiedliches Flächengewicht, eine andere Gewebestruktur und abweichende Laborprüfergebnisse aufweisen. Beim Vergleich verschiedener Materialien sollten Sie deshalb möglichst die technischen Datenblätter gegenüberstellen, anstatt sich ausschließlich auf den Namen oder ein Produktfoto zu verlassen.

1. Martindale – was bedeutet die Abriebfestigkeit eines Stoffes?

Martindale ist ein Prüfverfahren zur Bestimmung der Abriebfestigkeit von Textilien. Während der Prüfung wird eine Stoffprobe einer kontrollierten Reibbeanspruchung ausgesetzt. Das Ergebnis gibt die Anzahl der Scheuertouren bis zu einem festgelegten Prüfpunkt an.

In technischen Datenblättern wird der Wert meist als Anzahl der Scheuertouren angegeben, beispielsweise 25.000, 50.000 oder 85.000.

Was bedeutet das in der Praxis?

Ein Ergebnis von 50.000 Scheuertouren beschreibt die im Abriebtest erzielte Leistung. Es bedeutet jedoch weder, dass der Stoff eine bestimmte Anzahl von Jahren hält, noch dass er nach Überschreiten dieses Wertes automatisch beschädigt wird.

Die Lebensdauer eines Polsterbezugs hängt auch von der Konstruktion des Möbelstücks, der Nutzungsintensität, der Gewebeart, der Pflege und weiteren mechanischen Belastungen ab.

Beim Vergleich von Prüfergebnissen sollten Sie darauf achten, dass diese auf vergleichbaren Prüfmethoden beruhen. Die Anzahl der Scheuertouren allein beschreibt nicht sämtliche Eigenschaften eines Stoffes.

Wichtig: Ein höherer Martindale-Wert bedeutet ein besseres Ergebnis bei der Prüfung der Abriebfestigkeit. Er bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der betreffende Stoff in jeder Hinsicht die beste Wahl ist.

Wenn unsere Wohnlandschaft (hier eine Chesterfield-Wohnlandschaft) in der Nähe eines Kamins stehen soll, lohnt es sich, auf Zertifikate zu achten, die die Schwerentflammbarkeit des Bezugsstoffs bestätigen.Wenn unsere Wohnlandschaft (hier eine Chesterfield-Wohnlandschaft) in der Nähe eines Kamins stehen soll, lohnt es sich, auf Zertifikate zu achten, die die Schwerentflammbarkeit des Bezugsstoffs bestätigen.

2. Pilling – wie lässt sich die Knötchenbildung beurteilen?

Als Pilling bezeichnet man die Bildung kleiner Faserknötchen auf der Stoffoberfläche. In technischen Datenblättern finden sich dafür Begriffe wie „Pilling“, „Pillingbildung“ oder „Pillingbeständigkeit“.

Häufig wird das Prüfergebnis auf einer Skala von 1 bis 5 angegeben:

  • 1 – sehr ungünstiges Ergebnis, starke Neigung zur Knötchenbildung;
  • 5 – sehr gutes Ergebnis, geringe Neigung zur Pillingbildung unter den Prüfbedingungen.

Ein Wert von 4–5 ist daher günstig. Bei der Interpretation sollten Sie jedoch auch das Prüfverfahren und die Bedingungen berücksichtigen, unter denen der Test durchgeführt wurde.

Pilling darf nicht mit Abriebfestigkeit gleichgesetzt werden. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Eigenschaften. Ein Stoff kann im Martindale-Test ein gutes Ergebnis erzielen und gleichzeitig einen anderen Pillingwert aufweisen.

Gut zu wissen: Knötchen können auch entstehen, wenn Fasern von anderen Textilien auf den Bezugsstoff übertragen werden, beispielsweise von einer Decke oder einem Plaid. Eine sachgerechte Pflege bleibt deshalb unabhängig vom Prüfergebnis wichtig.

3. Flächengewicht – ist ein schwererer Stoff besser?

Das Flächengewicht gibt an, wie viel ein Quadratmeter eines Materials wiegt. Die Maßeinheit ist Gramm pro Quadratmeter (g/m²).

In technischen Datenblättern finden sich beispielsweise folgende Werte:

  • 320 g/m²,
  • 400 g/m²,
  • 440 g/m².

Ein höheres Flächengewicht bedeutet, dass ein Quadratmeter Stoff mehr Masse aufweist. Es ist jedoch kein eigenständiger Qualitäts- oder Haltbarkeitsindikator.

Die Eigenschaften eines Materials hängen außerdem von der Faserart, der Garnkonstruktion, der Gewebestruktur, der Oberflächenveredelung und dem vorgesehenen Verwendungszweck ab. Deshalb können auch Stoffe mit unterschiedlichem Flächengewicht für die Polsterung von Möbeln geeignet sein, sofern sie die Anforderungen des jeweiligen Einsatzbereichs erfüllen.

Wie lässt sich dieser Parameter nutzen? Vergleichen Sie das Flächengewicht am besten zusammen mit der Materialzusammensetzung, der Struktur und den Prüfergebnissen. Wählen Sie einen Stoff nicht ausschließlich anhand des höchsten Wertes in g/m² aus.

Wenn Sie einen Bezugsstoff für Ihr Sofa in einem sonnigen Raum auswählen, sollten Sie besonders bei kräftigen Farben auf die Lichtechtheit des Materials achten.Wenn Sie einen Bezugsstoff für Ihr Sofa in einem sonnigen Raum auswählen, sollten Sie besonders bei kräftigen Farben auf die Lichtechtheit des Materials achten.

4. Lichtechtheit – wichtig bei hellen und sonnigen Räumen

Die Lichtechtheit beschreibt, wie gut ein Stoff seine Farbe bei einer Prüfung unter Lichteinwirkung behält.

In technischen Datenblättern kann das Ergebnis auf einer Skala angegeben sein, bei der ein höherer Wert eine bessere Beständigkeit unter den Prüfbedingungen bedeutet. Bei vielen Prüfverfahren wird eine Skala von 1 bis 8 verwendet. Maßgeblich ist jedoch immer die in der Dokumentation angegebene Prüfnorm.

In den Datenblättern von Fibero Textil finden sich beispielsweise Werte wie 4–6 oder 5. Diese Angaben beziehen sich auf den jeweiligen Stoff und stellen keine allgemeine Bewertung des gesamten Herstellerangebots dar.

Dieser Parameter ist besonders relevant, wenn das Möbelstück in der Nähe großer Fenster oder in einem stark sonnendurchfluteten Raum stehen soll. Auch ein gutes Prüfergebnis bedeutet keinen vollständigen Schutz vor langfristiger Sonneneinstrahlung.

5. Farbechtheit beim Reiben – worin liegt der Unterschied zum Martindale-Test?

Ein technisches Datenblatt kann auch Angaben zur Farbechtheit beim Reiben enthalten, getrennt nach trockenem und nassem Reiben.

Das Ergebnis zeigt, wie sich die Färbung des Materials bei einer bestimmten Prüfung verhält. Bei vielen dieser Tests wird eine Skala von 1 bis 5 verwendet, wobei ein höherer Wert ein besseres Ergebnis bedeutet.

Dieser Parameter darf nicht mit der Anzahl der Martindale-Scheuertouren verwechselt werden. Der Martindale-Test untersucht die Abriebfestigkeit, während die Farbechtheit beim Reiben beschreibt, wie stabil die Färbung bei Kontakt mit einem anderen Material bleibt.

Diese Unterscheidung ist wichtig, weil beide Parameter unterschiedliche Eigenschaften bewerten.

6. Materialzusammensetzung und Stoffbreite

In der technischen Dokumentation finden sich häufig Abkürzungen für die Materialzusammensetzung, beispielsweise PES, PP oder COT. Sie stehen für folgende Fasern:

  • PES – Polyester;
  • PP – Polypropylen;
  • COT – Baumwolle.

Die Zusammensetzung hilft dabei, die verwendeten Fasern zu verstehen. Sie allein entscheidet jedoch nicht über die Haltbarkeit, den Komfort oder die Reinigungsfreundlichkeit eines Stoffes.

Das technische Datenblatt kann außerdem die Stoffbreite angeben, beispielsweise 140 cm oder 143 ± 2 cm. Dieser technische Parameter ist vor allem für die Produktion und die Planung des Materialeinsatzes relevant.

Für Kunden, die ein fertiges Möbelstück kaufen, ist es in der Regel wichtiger, die Materialzusammensetzung zusammen mit den Gebrauchseigenschaften und den Pflegehinweisen zu betrachten.

7. WaterRepellent, EasyClean und PetProof – was bedeuten die Kennzeichnungen von Toptextil?

Neben den Prüfergebnissen können technische Datenblätter Kennzeichnungen enthalten, die auf zusätzliche Eigenschaften eines Stoffes hinweisen. Ihre genaue Bedeutung hängt von der jeweiligen Technologie und der Herstellerdokumentation ab.

Bei Polsterstoffen von Toptextil lohnt es sich, insbesondere auf drei Kennzeichnungen zu achten.

WaterRepellent – wasserabweisende Eigenschaften

Diese Kennzeichnung weist auf eine erhöhte Beständigkeit gegen das Eindringen von Flüssigkeiten hin. Verschüttete Flüssigkeit kann für eine gewisse Zeit in Form von Tropfen auf der Oberfläche bleiben, sodass sie leichter entfernt werden kann.

Die Flüssigkeit sollte möglichst schnell und vorsichtig mit einem trockenen Tuch oder Küchenpapier aufgenommen werden. Vermeiden Sie starkes Reiben. WaterRepellent bedeutet nicht, dass der Stoff vollständig wasserdicht ist – bei längerer Einwirkzeit kann die Flüssigkeit dennoch in das Material eindringen.

postelstor

EasyClean – erleichterte Fleckenentfernung

Diese Kennzeichnung steht für Eigenschaften, die die Fleckenentfernung erleichtern und die Beständigkeit gegenüber Verschmutzungen verbessern können. Die Reinigung sollte entsprechend den Pflegehinweisen der jeweiligen Stoffkollektion erfolgen.

Das bedeutet nicht, dass sich jeder Fleck rückstandslos entfernen lässt. Intensive Farbstoffe und Verschmutzungen, die längere Zeit auf dem Stoff verbleiben, können dauerhafte Farbveränderungen verursachen.

PetProof – erhöhte Beständigkeit gegen Fadenzieher

Diese Kennzeichnung weist auf eine erhöhte Beständigkeit des Stoffes gegen das Herausziehen von Fäden hin. Sie kann bei der Auswahl eines Polsterstoffs für Haushalte mit Haustieren besonders hilfreich sein.

Sie bedeutet jedoch nicht, dass der Stoff vollständig kratzfest ist. Intensive oder länger anhaltende Einwirkung scharfer Gegenstände kann das Material beschädigen.

Wichtig ist, dass diese drei Kennzeichnungen nicht austauschbar sind. WaterRepellent bezieht sich auf die Wasserabweisung, EasyClean auf Eigenschaften zur leichteren Fleckenentfernung und PetProof auf die Beständigkeit gegen das Herausziehen von Fäden.

Nicht jeder Stoff verfügt über alle drei Eigenschaften. Prüfen Sie deshalb vor dem Kauf, welche Kennzeichnungen für die jeweilige Kollektion tatsächlich angegeben sind.

8. Fibero Textil – wie liest man ein technisches Datenblatt?

In den technischen Datenblättern von Fibero Textil finden sich unter anderem Angaben zur Zusammensetzung, Stoffbreite, zum Flächengewicht, zur Abriebfestigkeit, Pillingbildung und Lichtechtheit sowie zur Farbechtheit beim Reiben und zu den empfohlenen Reinigungsmethoden.

Das Datenblatt des Stoffes Gloss Velvet nennt beispielsweise ein Flächengewicht von 440 g/m², einen Martindale-Wert von 50.000 Scheuertouren, einen Pillingwert von 5 und eine Lichtechtheit von 5.

Beim Stoff Eva werden hingegen ein Flächengewicht von 340 g/m², eine Abriebfestigkeit von 85.000 Scheuertouren, ein Pillingwert von 4–5 und eine Lichtechtheit von 4–6 angegeben.

Diese Gegenüberstellung zeigt, wie unterschiedlich die Ergebnisse einzelner Stoffe ausfallen können. Daraus folgt jedoch nicht automatisch, dass einer dieser Stoffe in jeder Hinsicht besser ist. Die einzelnen Parameter müssen separat beurteilt werden – unter Berücksichtigung des Prüfverfahrens und des vorgesehenen Einsatzbereichs.

Wichtig ist außerdem, dass technische Datenblätter auf unterschiedliche Prüfnormen verweisen können. Achten Sie beim Vergleich daher nicht nur auf die Zahlenwerte, sondern auch auf die Beschreibung des jeweiligen Tests.

9. Fargotex – wie interpretiert man Kennzeichnungen und Stoffparameter?

Die technischen Datenblätter von Fargotex enthalten sowohl grundlegende Materialparameter als auch Informationen zu zusätzlichen Gebrauchseigenschaften. Neben Flächengewicht, Martindale-Abriebfestigkeit, Pilling und Lichtechtheit werden unter anderem Angaben zur Verschiebung von Fäden im Gewebe, zur Reißfestigkeit und zur Farbechtheit beim Reiben aufgeführt.

Achten Sie auch auf die Kennzeichnungen der Magic Home-Technologien. Sie helfen dabei, zusätzliche Eigenschaften des jeweiligen Stoffes zu erkennen.

  • Erschwertes Eindringen von Flüssigkeiten (Water Repellent) – eine spezielle hydrophobe Ausrüstung reduziert die Aufnahme verschütteter Flüssigkeiten. Tropfen können auf der Oberfläche verbleiben, sodass sie schnell entfernt werden können.

  • Leichte Reinigung mit Wasser (Easy Water Cleaning) – diese Kennzeichnung weist auf Eigenschaften hin, die das Entfernen von Verschmutzungen mit Wasser erleichtern. Dabei sind die Pflegehinweise der jeweiligen Kollektion zu beachten.

  • Haustierfreundlich (Pet Friendly) – Stoffe mit dieser Kennzeichnung wurden auf ihre Beständigkeit gegen das Herausziehen von Fäden geprüft. Das bedeutet jedoch weder vollständige Kratzfestigkeit noch Schutz vor sämtlichen mechanischen Beschädigungen.

Nicht jeder Stoff von Fargotex muss alle genannten Eigenschaften aufweisen. Prüfen Sie deshalb die Kennzeichnungen der jeweiligen Kollektion.

Erschwerte Flüssigkeitsaufnahme

Auf welche zusätzlichen Parameter sollte man achten?

Fadenverschiebung beschreibt die Verschiebung von Fäden innerhalb der Gewebestruktur unter einer bestimmten Belastung. Dieser Parameter ist wichtig für die Beurteilung der Gewebestabilität, insbesondere an Stellen, die erhöhten Spannungen ausgesetzt sind.

Reißfestigkeit und Dehnverhalten beschreiben das Verhalten des Materials bei mechanischen Prüfungen. Die Ergebnisse können getrennt für Kett- und Schussrichtung angegeben werden, also für die beiden Richtungen der Gewebestruktur.

Schwerentflammbarkeit gibt Auskunft darüber, ob ein Material bestimmte Anforderungen in einer Prüfung seines Brandverhaltens erfüllt. Prüfen Sie stets die in den technischen Unterlagen angegebene Norm und den Umfang der Prüfung.

Beim Stoff Strong werden beispielsweise 50.000 Martindale-Scheuertouren, ein Pillingwert von 4, eine Lichtechtheit von 5 und eine Beständigkeit gegen Fadenzieher von 4/5 angegeben. Diese Werte beziehen sich auf die konkrete Kollektion und nicht auf das gesamte Sortiment von Fargotex.

Tipp: Wenn Sie Stoffe verschiedener Hersteller vergleichen, sollten Sie nicht nur die Zahlenwerte berücksichtigen, sondern auch das Prüfverfahren, die Bewertungsskala und die Beschreibung der jeweiligen Technologie. Ähnlich klingende Kennzeichnungen stehen nicht zwangsläufig für identische Eigenschaften oder identische Prüfmethoden.

10. Wie vergleicht man zwei Polsterstoffe? Ein praktisches Beispiel

Nehmen wir an, Sie entscheiden sich zwischen zwei Stoffen:

Parameter Stoff A Stoff B
Flächengewicht 440 g/m² 340 g/m²
Martindale 50.000 85.000
Pilling 5 4–5
Lichtechtheit 5 4–6

Anhand dieser Daten lässt sich kein eindeutiger Gesamtsieger bestimmen.

Stoff B erzielt einen höheren Wert bei der Abriebfestigkeit. Stoff A hat ein höheres Flächengewicht und einen Pillingwert von 5. Auch der Bereich der Lichtechtheit muss entsprechend dem Prüfverfahren und der Dokumentation interpretiert werden.

Wenn Ihnen bestimmte Eigenschaften besonders wichtig sind, sollten Sie den entsprechenden Parameter gezielt prüfen, anstatt eine allgemeine Rangliste der Stoffqualität zu erstellen.

Es lohnt sich außerdem, Muster beider Stoffe anzusehen. Technische Daten zeigen nicht vollständig, wie ein Material bei Tageslicht wirkt, welche Haptik seine Oberfläche hat oder wie weich es sich anfühlt.

mówiącym o utrudnionym zaciąganiu tkaniny i łatwym czyszczeniu                Wenn Sie Tiere lieben, müssen Sie nicht auf ein schönes Sofa oder einen Sessel verzichten. Wählen Sie einfach einen Bezugsstoff mit einer entsprechenden Kennzeichnung für erhöhte Beständigkeit gegen Fadenzieher und erleichterte Reinigung.

Wenn Sie Tiere lieben, müssen Sie nicht auf ein schönes Sofa oder einen Sessel verzichten. Wählen Sie einfach einen Bezugsstoff mit einer entsprechenden Kennzeichnung für erhöhte Beständigkeit gegen Fadenzieher und erleichterte Reinigung.

11. Welche Stoffparameter sind vor dem Sofakauf besonders wichtig?

Es gibt keinen einzelnen Parameter, der sämtliche Eigenschaften eines Materials beschreibt. Überlegen Sie deshalb zunächst, welche Anforderungen für Sie am wichtigsten sind.

Wenn Ihnen Folgendes wichtig ist … Darauf sollten Sie besonders achten
Abriebfestigkeit Martindale-Wert und Prüfverfahren
Geringe Neigung zur Knötchenbildung Pillingwert
Erhalt der Farbe Lichtechtheit
Verringerte Flüssigkeitsaufnahme Kennzeichnungen und hydrophobe Eigenschaften
Leichtere Fleckenentfernung Reinigungshinweise und EasyClean-Technologie, sofern vorhanden
Erhöhte Beständigkeit gegen Fadenzieher PetProof-Kennzeichnung, sofern vorhanden
Passende Optik für Ihre Einrichtung Stoffmuster, Struktur und Farbe

Technische Daten sollten als Hilfsmittel für einen bewussten Materialvergleich betrachtet werden – nicht als einziges Auswahlkriterium.

Mit dem richtigen Bezugsstoff können Sie Polsterstühle auch in der Küche genießen. Auf der Wohnaufnahme sind die Holzstühle Igor mit gepolsterter Sitzfläche zu sehen. Wenn Sie sich für diese Stühle

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Wenn Sie sich für diese Stühle interessieren, kontaktieren Sie unsgerne telefonisch unter 0048 609 42 44 45.

Fazit: Das technische Datenblatt hilft bei einer bewussten Auswahl

Die technischen Parameter von Polsterstoffen helfen dabei, die Materialeigenschaften besser zu verstehen. Jeder Parameter beschreibt jedoch einen anderen Aspekt: Martindale steht für die Abriebfestigkeit, Pilling für die Neigung zur Knötchenbildung, das Flächengewicht für die Masse pro Fläche und die Lichtechtheit für die Farbbeständigkeit unter den jeweiligen Prüfbedingungen.

Kennzeichnungen wie WaterRepellent, EasyClean und PetProof liefern zusätzliche Informationen zu den Gebrauchseigenschaften eines Stoffes, ersetzen jedoch nicht die vollständige Dokumentation der jeweiligen Kollektion.

Bei IdealMöbel unterstützen wir Sie dabei, einen Polsterstoff auszuwählen, der zum Möbelstück und zu Ihren individuellen Erwartungen passt. Wenn Sie unsicher sind, welche Parameter in Ihrem Fall besonders wichtig sind, kontaktieren Sie uns und fragen Sie nach den verfügbaren Stoffen und ihren technischen Daten.

Es lohnt sich außerdem, Stoffmuster zu bestellen, um Farbe und Struktur direkt in den eigenen vier Wänden zu vergleichen, bevor Sie Ihre endgültige Entscheidung treffen.

Wenn Sie wissen möchten, wie Sie die Polster Ihrer Möbel richtig reinigen, empfehlen wir Ihnen unseren Artikel: Wie reinigt man ein Samtsofa? Praktischer Pflegeleitfaden für Samtpolster

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